Nov
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Novembermorgen

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heute morgen bein Radfahren , plötzlich taucht aus dem Nebel eine Schafherde samt Hütehunden und zwei Schäfern auf, direkt auf unserem Weg. Schnell das Rad zur Seite und Kiri ins Sitz rufen. Geduldig wartet die junge Hündin die 800 Schafe ab und bleibt an meiner Seite. Blickkontakte zwischen uns funktionieren bestens und auf die “Frage ” meines Hundes, was zu tun sei, antworte ich mit “ist okay“. Das bedeutet bei uns: ich , die Rudelchefin, habe die Situation im Griff, du mußt weder beschützen noch jagen oder sonstwas tun, einfach ruhig abwarten. Meine Hunde haben gelernt, dass sie mir vertrauen können und auf bestimmte Signale wie Gesten oder auch Worte reagieren.Meist funktioniert das ganz leise und fast unmerklich für Außenstehende. Wenige Kilometer weiter kreuzten zwei junge Wildschweine im rasanten Tempo unseren Weg- da klappte das mit den leisen Tönen noch nicht so wirklich, aber auf ein laut gebrülltes NEIN  stoppte Kiri und kassierte den Jackpot in Form von vielen Leckerlies und dickem Lob! So hat auch ein nasskalter und nebelverhangener Novembermorgen sein Gutes und birgt so manches kleine Abenteuer und die ein oder andere Erziehungsbestätigung! Fein gemacht, meine Kleine, ich bin stolz auf dich!